Weitendorf bei Kritzkow, evangelische Dorfkirche

Friedrich Wilhelm Winzer, um 1843

I/AP/5

 

 

 

 

 

Standort: Westempore, als Brüstungsorgel in die klassizistische Empore eingebunden,

Klassizistischer Prospekt

Spieltisch auf der linken Seite.

Registerzüge horizontal über dem Spieltisch. Schwarze Manubrien, kleine Schrift.

Pedalklaviatur Kiefer

 

Zwei Windladen aus Eiche, C- und Cis-Seite, parallel liegend. Nur für Fugara 8’ ein gemeinsamer Registerzug, sonst für beide Laden getrennte Züge. Die eigenartige Positionierung der Laden deutet auf eine ursprünglich anders geplante Verwendung hin.

Holzwinkel über Manualklaviatur

Pedal über Wellenbrett fest an Manualtraktur gekoppelt.

Horizontaler geschweifter Wellenrahmen unter den Windladen mit kurzen stehenden Wellen Pfeifenstöcke aus Eiche, nur aufgedübelt

Tonventile aus Eiche

Pulpetenböden aus Eiche

Lederpulpeten von Winzer?

Bezeichnung der Principalpfeifen aus Holz C-c1: Violon.

Zwei Parallelfaltenbälge 1,30 x 0,65m von Hand von der rechten Seite aus zu betätigen

Originale Beschriftung von der Hand Winzers auf den Stöcken und der Windlade. Schuke 1948 und Löbling 1962 bezeichnen das Register auf dem Gambenstock als Fugara 8’, Beschriftung auf Stöcken und Schleife: Gamba 8’.

1962 Reparatur und Umdisponierung durch Löbling. Viele Winzer-Pfeifen erhalten, teilweise gekürzt.

2008 Generalinstandsetzung durch Tilo Weitendorf. Verwenden der Pfeifen Hohlflöte aus

Dreveskirchen.

Inschrift auf einer Windlade: Neuburger 1841 (Zu Neuburger siehe Falkenberg, Sauer S. 16).

 

Manual / C-e3, mechanische Schleifladen

Principal 8’

Hohlfloete 8’          (Dreveskirchen)

Fugara 8’                 (ab c1)

Gedact 8’ 

Octave 4’

 

Pedal / C-c1, fest angehangen